Die gröbsten Ausrutscher der WNTI Redaktion 2025
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#170 | 31.12.2025 | Online lesen | Unterstützen

WNTI Wintibrief

Maria Wyler

WNTI Refflekthiert


Vor dem Rutsch ist nach dem Rutsch. Und ausgerutscht sind wir als Redaktion in diesem Jahr mehr als einmal. Heute darfst du ausnahmsweise mit mir darüber lachen. Und dann machen wir es besser. Oder nicht.

Bei manchem Versagen lässt sich darüber diskutieren, ob es wirklich eines ist – Was ich gerne anders hätte an mir, findest du vielleicht gerade charmant. Was sich aber nicht wegdiskutieren lässt: Es ist peinlich, wenn ein Lokalmedium den Namen des einzigen stadteigenen Hallenbads falsch schreibt – vor allem, wenn das dazugehörige Freibad als das älteste noch in Betrieb stehende der Schweiz bekannt ist. Das Freibad Geiselweid, unser «Geisi», gibt es seit 1911, 1974 kam das Hallenbad dazu. Im August schrieb Marit über eine Schwimmerin, welche im Hallenbad «Geiselwald» trainierte. Diesen Bock schoss übrigens auch der Schwimmclub Kreuzlingen vor drei Jahren, als er auf der Webseite ein Wasserballspiel gegen Winti im Geiselwald ankündigte.

Seit April geben wir für dich unser Bestes. Aber auch unser Bestes ist manchmal einfach Schmarren. (Bild: Nick Eichmann)

Vom Struggle mit dem Buchstabensalat können wir mehrere Liedchen singen. In einem heisst der bekannte Winterthurer Künstler Erwin Schatzmann plötzlich Werner und der Arme muss sich auch noch selbst bei der Redaktion melden, um es richtigzustellen. In einem anderen Liedchen spielt der FCW im Stadion Schützenweiher. Da hilft es auch nichts, dass die Winterthurer-Fans schweizweit die einzigen sind, die nach einem Treffer nicht das Team, sondern das Stadion besingen. Schützewiese hey. Naja, ist halt auch schwierig, wenn eine Stadt für alles eine Abkürzung hat. Woher soll mensch wissen, dass Schützi von Schützenwiese kommt und Geisi von Geiselweid? Die Steibi könnte ebensogut Steiböckligasse heissen, das Wolfi Schwimmbad Wolfsbarsch und die Gisi Gisela. Krafti würde auch beim Kraftwerk passen, damit ist aber immer das Kraftfeld gemeint. Erst kürzlich, am 24. Dezember, hat Gioia das auch verwurstelt. Der Zürcher Oberländer widmete Winti und seinen Abkürzungen 2017 einen ganzen Artikel. Hier habe ich einen Zungenbrecher für dich zum üben: Im Schwümbi Oberi isch d`Gisi vo Seuzi nacheme Cüpli im Salzi mit Tüechli vo de Rutschi is Becki gheit.

Komm wir spielen Stadt – Land – Vollweider, während der FCW mit Patrick Rahmen in die Champions League aufsteigt. You dreamer you.

Mein Lieblingslied ist das, in dem Patrick Rahmen «dem FCW den Weg in die Champions League und die besten Ergebnisse seit 50 Jahren» bescherte. So stand es bei Gioia in den Kurznews vom 23. Oktober. Ausgerechnet zu der Zeit, in der der FCW so grottenschlecht spielte, wie schon lange nicht mehr. Weswegen besagter Wundertrainer auch zurückgeholt und der bestehende per sofort vom Platz geschickt wurde. Am Tag darauf wollte Tizian den Fehler korrigieren und schrieb im Wintibrief: «You dreamer, you! Patrick Rahmen bescherte den Winterthurern den Aufstieg in die Super League.» Was leider wieder falsch war. Ja, es war die Super League. Der Trainer aber war Alex Frei. Falls ihr euch jetzt fragt, ob wir uns gegenseitig die Texte korrigieren: Tun wir. So gesehen sind wir alle dieselben Vollpfosten – oder Vollweider. Marit beschloss spontan, auch den Namen der bekannten Winterthurer Confiserie abzukürzen. Auf ihre Art.

Etwa so schauen wir aus der Wäsche, wenn wir auf einen Fehler hingewiesen werden. (Bild: Nick Eichmann)

Falls es dir den einen oder anderen Wintibrief nicht richtig anzeigte, alles verrutscht oder die Bilder einfach schlecht waren, stammte er mit grosser Wahrscheinlichkeit von mir. Das hatten Sigi und Matteo nicht verdient. In der Redaktion werde ich manchmal frech «Boomer» genannt, und das mit Jahrgang 1987! Würden wir im Stundenlohn bezahlt, wäre ich die Reichste. Mit meinem Drei-Finger-System vertippe ich mich halt ab und zu. So wurden nach einer Umfrage von mir alle Antworten statt an mich ins Jenseits geschickt, weil ich beim Button die eigene E-Mail-Adresse falsch geschrieben hatte. Zum Glück fallen die meisten Fehler niemandem auf. Marcel Graf statt Marco Graf oder René Iseli statt Isler – ist doch Hans was Heiri. Wen kümmerts? Ausser vielleicht diese zwei?

Seba war der Name Beda nicht geläufig. Er nahm einfach mal an, es handle sich bei der Person Beda Arztmann, die in den Vorstand des kantonalen Schwingerverbands Zürich gewählt wurde, um eine Frau. Freundlich korrigiert wurde er – und das nicht zum ersten Mal – von keinem anderen als Ikone Koni Turnherr. Äh Beni. Benjamin Thurnheer. Jetzt hab ich's.

Dass du und wir auch im neuen Jahr einiges vermasseln werden, ist vorprogrammiert. We’re only human! Deswegen ist es noch lange nicht verkehrt, sich Mühe zu geben, oder? Wir geben auch im nächsten Jahr unser Bestes und wünschen dir nebst dem guten Rutsch viel Liebe und Humor für dich selbst.

Rubrik: Was lauft?
  • Silvester feiern: Kannst du! Der Landbote hat bereits neun Tipps zusammengetragen: Klassik im Stadthaus, ungezwungenes Anstossen auf dem Chileplatz, Techno im Albani, Glitzer und DJ in der Archbar, «Silbester» und Hits im Salzi, Pop-Rock im Casinotheater, Beach-Vibes für alle Gfröörlis im Molly-Malone-Pub, Candybar im Bolero und 80er im Bloom.


  • Die Glocken läuten wieder: Bereits am Anfang des Monats berichtete WNTI über das Stadtglüüt auf dem Kirchplatz. Für dieses Konzert tun sich unter der Leitung von Kilian Deissler alle 69 Winterthurer Kirchenglocken zusammen und läuten eigens für sie komponierte Stücke. Das Stadtglüüt findet morgen um 15 Uhr statt und ist kostenlos.


  • MFW sucht neue Geschäftsleitung: Per Video machte das OK der Musikfestwochen ihre Suche nach einer neuen Geschäftsleitung vor zwei Tagen publik. Hier geht es zur ausführlichen Jobausschreibung, bewerben kann man sich bis zum vierten Januar.


  • Noch ein Kafi: Wie der Landbote gestern berichtete, soll die hintere Seite des Bahnhofs Mitte 2026 um ein Kafi reicher werden. Wo der Outdoor-Shop, gegenüber der Bäckerei Kuhn, gerade noch seine Ware «vertschuttet», wolle die Luzerner Bäckerei Hug ein Café mit Bäckerei eröffnen. Kurz vor Weihnachten habe die Stadt die Baubewilligung erteilt. Hug betreibt bereits 17 Filialen in der Schweiz.

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Rubrik: Wortwechsel

So, nachdem ich hier stellvertretend für die WNTI-Redaktion die Hosen heruntergelassen habe, bist du dran.

Was möchtest du im nächsten Jahr besser machen?

Schreib mir eine E-Mail. Vielleicht kannst du mit deinem Vorhaben andere inspirieren. Ich verspreche auch, dass ich die richtige Mailadresse mit dem Buttom verlinke!

Gelacht haben wir heute schon und das ist doch das Wichtigste! Ich hoffe, du gehst geschmeidig ins neue Jahr. Wir melden uns dann in alter neuer Frische am fünften Januar wieder bei dir. Schön, bist du mit dabei und verzeihst uns unsere Patzer.

Herzlich, deine Maria

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